Beschreibung
Eine wichtige Lehre aus den vergangenen Jahren ist es, dass der Erhalt des künstlerischen Lebenswerkes sich immer mehr in die Hände der lebenden Künstler:innenschaft verlagert.
Welche Verantwortung tragen die Kunstschaffenden in diesem Prozess für ihren eigenen Nachlass? Nachlasserhaltende Institutionen verfügen nicht über die nötigen Ressourcen die dokumentarische Vor-Arbeit der Künstler:innen zu übernehmen. Wie kann man als Künstler:in aktiv werden, um
(Teil-)Lösungen zu entwickeln?
Dazu gibt es Impulsvorträge von sechs Referent:innen von maximal 15 Minuten mit anschließender Diskussion:
Julia Geiger, Kunsthistorikerin
Vom Nachlass zur Institution: Das Archiv Geiger
Carolin Vogel, Rechtsanwältin, Kanzlei Dr. Hörmann und Kollegen
Wichtige rechtliche Regelungen zu Lebzeiten
Karolina Sarbia/Stefan Kumpfmüller, Geschäftsführer:in Kunst Vor- und Nachlässe München
Ein Blick in die Werkdatenbank der gUG
Gabriele Obermaier, Bildende Künstlerin
Der Vorlass als künstlerisches Projekt
Heidrun Schimmel, Bildende Künstlerin
Der Vorlass als abgeschlossenes Projekt
Andreas Mayer Brennenstuhl, Bildender Künstler
Ideen eines Bildhauers zur Werkerhaltung
Wo:
Archiv Geiger
Muttenthalerstr. 26
81477 München-Solln
max. 35 Teilnehmer:innen
Nach Angabe Ihrer Daten und der ausgewählten Zahlungsmodalitäten erhalten Sie im Anschluss eine automatische Anmeldebestätigung und eine Rechnung, die als Teilnahmebescheinigung zu einer Fortbildungsveranstaltung gilt. Die Anmeldung gilt als verbindlich nach Eingang der Zahlung gemäß der zeitlichen Reihenfolge.
Stornierung:
Eine Stornierung ist vom Arbeitsaufwand her nicht möglich. Es gibt jedoch die Möglichkeit, die Anmeldung auf eine andere Person zu übertragen.
Bei zu geringer Nachfrage behalten wir uns vor, das Seminar abzusagen. Der Unkostenbeitrag wird ohne Abzüge zurückerstattet.




